Donnerstag, 18. August 2016
Herbst

Thor schwingt immer wieder seinen Hammer, lokal, auch in der Freundin-Region. Ein untrügerisches Zeichen, dass der Sommer sich seinem Ende zu neigt.

Die Jahreszeiten wiederholen sich, wie vieles andere im Leben auch und diese Zeit stimmt mich immer wieder etwas traurig.

Durch die Umwandlung und Wiederverwertung dient in der Natur dem Wachstum und dem Entstehen neuen Lebens. So ist in der Natur das Verwelken und der Tod nicht das wirkliche Ende, sondern der Beginn von neuem Leben und so stehen auch wir Menschen, alle in diesem Kreislauf von Erblühen, Verwelken und Sterben in einer fortwährenden Verwandlung.

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Mittwoch, 17. August 2016
Ferienzeit
Die Züge sind überfüllt. Ein deutliches Zeichen, dass für »Viele« die Zeit des wohltuenden »Nichts-Tun« vorüber ist.

Meine Zeit des Nicht-Viel-Tuns kommt gegen Ende des Monats.

Doch vorerst ist Arbeit angesagt.

Heute ist ein Leben ohne Ferien kaum noch denkbar. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts kannte man diesen Brauch, »In die Ferien gehen,« überhaupt nicht. So musste dieses »Ferien-Bedürfnis« dem Volk schmackhaft gemacht und gwinnbringend verkauft werden.

Und Heute, wo dieser Brauch sich eingebürgert hat, können wir uns als Ferien-Gäste so richtig abzocken lassen.

Ein schlau eingefädeltes Geschäft und wohltuend, insofern man es sich leisten kann.

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Dienstag, 16. August 2016
Gartensitzplatz
Vom letzten Samstag auf Sonntag konnte ich nicht schlafen. Der Reflux setzte mir arg zu.

So setzte ich mich mitten in der Nacht auf den Gartensitzplatz, genoss die Ruhe der Dunkelheit, betrachtete den Mond, die Sterne.

Diese Unendlichkeit fordert meine Froschperspektive-Dasein immer wieder von neuem heraus und jedesmal wird mir die Kleingeistigkeit des Menschen bewusst.

Wir Menschen haben zwar viel erreicht, seit wir uns aus der Umarmung des Urschlamms befreien konnten, doch letztlich scheitern wir Menschen an unserem Egoismus.

»Unendlichkeit. Dieses Wort, ebenso wie Gott, Geist und noch so einige Ausdrücke, die es entsprechend in allen Sprachen gibt, ist keineswegs die Bezeichnung für eine Vorstellung, sondern lediglich für ein Streben dahin.«

Edgar Allan Poe 1809 - 1849

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